LUDWIGSBURG BLÜHENDES BAROCK  11. - 14. JUNI 2009
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Interview mit Jury-Mitglied
Siegfried Linke

Sieger Festival of Classic Cars 2009
Gewinnerliste 2009
 

Pressemitteilung Retro Classics meets Barock 6 / 2009, 15 Juni 2009

Exzellenz trifft Eleganz
Erstklassige Oldtimer sind Gewinner bei Retro Classics meets Barock

Das Oldtimer-Event Retro Classics meets Barock und der Ludwigsburger Schlosspark, dazu noch sonniges und warmes Wetter – das waren 2009 die Erfolgs-Zutaten für ein Erlebnis-Wochenende erster Güte. Teilnehmer, Jury, Veranstalter und 26.000 Besucher – also 20 Prozent mehr als 2008 - sind sich einig: So schön, entspannt und interessant war Retro Classics meets Barock noch nie. Die Veranstaltung des RetroClassicCultur e. V. hat sich trotz Wirtschaftskrise und bei zahlreichen Konkurrenz-Veranstaltungen in und außerhalb der Oldtimer-Szene durchgesetzt.

Karl Ulrich Herrmann vom veranstaltenden RCC e. V., Juryleiter Matthias Runar, Moderatorin Petra Klein und Jury-Vorsitzender Professor Peter Pfeiffer beglückwünschen den Sieger „Best of Show“ Corrado Lopresto.

Retro Classics meets Barock steht für ausgefeilte Automobiltechnik, außergewöhnliche Eleganz und seltene Fahrzeuge, die in ihrer Zeit eine Leitfunktion innehatten. Nur Fahrzeuge, die diesen Prinzipien entsprechen, werden Preisträger in den verschiedenen Wettbewerben des Concours d´Élégance und Festival of Classics Cars bei Retro Classics meets Barock. In diesem Jahr wurden folgende erste Plätze ermittelt: In der Klasse C1 der Hispano-Suiza H6B 1928 von Erich Haller, in der Klasse C2 das Berliet Taxi 1927 von Waldemar Löser, Klasse D1 der Mercedes-Benz 170 V von Karlheinz Blätz, Klasse D2 der Lancia Astura 1935 der Gesellschaft der Freunde historischer Automobile, Klasse E1 der Mercedes-Benz 300 Roadster 1954 der Gesellschaft der Freunde historischer Automobile, Klasse E2 der Lancia Aurelia 1952 von Corrado Lopresto und in der Klasse G der BMW 507 R von Björn Schmitt. In der erstmals bewerteten Klasse I – Omnibusse – gewann der Mercedes-Benz O302 10 R „Pulay Reisen“ von Michael Krech. Der Wettbewerbsteil Concours d´Élégance prämiert einzigartige Fahrzeuge bis 1959.

Völlig stilecht: In diesem zweitplatzierten Pierce Arrow 80 Raceabout von 1925 stimmte alles – auch die Kostümierung der Besitzer..

Der zweite Teil der Veranstaltung, das Festival of Classics Cars, zeichnete in der Klasse BB einen Cadillac 341 A Imperial Sedan 1928 von Wolf Drücke aus; in der Klasse CC einen BMW 328 Sport 1937 von Erika Beck-Weiner, in der Klasse DD den Mercedes-Benz 220 A 1952 von Franz Wieslbauer, in der Klasse EE den Mercedes-Benz 190 SL 1957 von Lothar Stritz, in der Klasse FF die BMW Isetta 1960 von Wilhelm Kielmann, in der Klasse GG den Opel Rekord P1 mit Wohnwagen 1960 von Michael Möller, in der Klasse HH den Mercedes-Benz SL 280 (Pagode) 1970 des Stickel Pagoden Centers und in der Klasse JJ den Austin Healey MK III 1962 von Horst Gerwig. Außerdem wurden zahlreiche Sonderpreise verliehen. Im Festival of Classics Cars werden Fahrzeuge bis 1979 sowie schon einmal beim Concours vorgestellte Automobile ausgezeichnet.

(Alle Klassen und Preise: siehe Gewinnerliste)

Der Lancia Aurelia 1952

„Best of Show“, also das exzellenteste Automobil der Veranstaltung, wurde der grüne Lancia Aurelia, Baujahr 1952, des italienischen Automobil-Sammlers Corrado Lopresto. Das Chassis stammt vom italienischen Autobauer Lancia, die Karosserie vom Carrossier Vignale, das Design vom berühmten italienischen Auto-Designer Giovanni Michelotti. Der Wagen wurde 1952 im Automobilsalon von Turin vorgestellt, blieb immer in Italien und wurde schließlich von Tito Anselmi, einem italienischen Automobilhistoriker, gekauft und restauriert. Corrado Lopresto und sein Team brachten schließlich den Wagen durch eine umfassende Restauration in seinen jetzigen sehr guten Zustand. Vor einem Monat wurde das Fahrzeug erstmals beim Wettbewerb von Villa d´Este in Italien vorgestellt. „Ich bin stolz, als Italiener nach Ludwigsburg zu kommen und bringe gerne meine schönsten Automobile zum Concours d´Elégance“, sagte Lopresto und bedankte sich bei der Jury für deren Urteil. Der Automobilist, der jedes Jahr in Ludwigsburg Preise gewinnt, ist mit seinen immer neuen, ausgesucht schönen Wagen ein Gewinn für den Wettbewerb. Auch der erstmals ausgelobte Preis „Best of Best“, zu dem alle Gewinner „Best of Show“ der Jahre 2004 bis 2008 eingeladen waren, geht an Lopresto mit seinem Alfa Romeo 6c Berlinetta Castagna Prototipo von 1939. Moderiert wurde die Präsentation der Gewinner auch in diesem Jahr sehr professionell und kurzweilig von der SWR-Moderatorin Petra Klein.

Doch wie entscheidet die Jury sich für einen Preisträger, wenn doch alle Fahrzeuge in sehr gutem Zustand sind? Die Urteile beziehen sich auf mehrere Kategorien: Technik des Wagens und Interieur, Exterieur und Lackierung, Originalität und die Gesamterscheinung an Eleganz gehen in das Urteil ein. Insgesamt werden für ein Fahrzeug maximal 100 Punkt vergeben. Von „exzellent“ über „sehr gut“ und „gut“ führt die Skala weiter zu „befriedigend“, „halbherzig“ bis „unbefriedigend“. Die Preisträger sind im Gesamturteil mindestens sehr gut. Dabei hat die Jury ein sehr scharfes Auge für technische Details und die Ausführung der Restaurierung. Holzkeile, die die Konstruktion halten, nicht typgerechte Spiegel oder Kreuzschlitzschrauben bei Vorkriegsfahrzeugen führen auf jeden Fall zur Abwertung. „Das Fahrzeug ist sehr schön lackiert, hat einen guten Allgemeinzustand und macht dem Besitzer bestimmt viel Freude“, sagt Jury-Mitglied Ronald Ihrig bei der Begutachtung eines Vorkriegsfahrzeugs. „Aber für den Concours d´Élégance ist es nicht geeignet.“ Sein Kollege Paul Partsch vom Allgemeinen Schnauferl-Club (ASC) ergänzt: „Unsere Aufgabe ist es, die Zukunft von gestern zu erhalten. Das bedeutet auch, dass die Technik möglichst nahe am Standard der damaligen Zeit ist. Moderne Sicherungen und Zusatzlüfter beispielsweise gehören hier nicht her.“

Die Jury beim Begutachten des Mercedes-Benz 300 D Adenauer Pullmann-Landaulet, das in den frühen 1960ern für die junge Bundesrepublik im Einsatz war und den Preis „Repräsentativstes Automobil“ erhielt.

Heiße Diskussionen gab es beim „Best of Show“, da mehrere ähnlich exzellente Fahrzeuge vorgeführt wurden. „Die Jury hat sich aber nach eingehender Beratung bei diesem und allen weiteren Preisen einigen können“, sagt Jury-Mitglied Siegfried Linke. Der in Deutschland geborene Linke lebt schon viele Jahre in den USA und ist seit 25 Jahren Mitglied der Jury von Pebble Beach, einem sehr renommierten Concours d´Élégance in den USA. „Ich appelliere an die Automobilisten in Deutschland, sich noch stärker an den Richtlinien des Concours auszurichten“, sagt Linke. „Es ist schade, wenn schöne Fahrzeuge vorgestellt werden, die nicht in exzellentem Restaurierungszustand sind oder sogar schmutzig auf den Platz gestellt werden.“

So ernst die Jury ihre Aufgabe nimmt, so vergnüglich und kurzweilig ist das Ereignis für die Teilnehmer und Besucher. Retro Classics meets Barock bedeutet ein schönes kulturelles und touristisches Ereignis. „Automobile Kultur trifft mit der Kultur des Barock zusammen. Beiden sind Lebensfreude und Formschönheit gemeinsam“, sagte Oberbürgermeister Werner Spec in seiner Begrüßung und gratulierte Karl Ulrich Herrmann vom veranstaltenden RetroClassicCultur e. V. für diesen wunderbaren Beitrag zum 300. Stadtjubiläum von Ludwigsburg. Auch Volker Kugel, Direktor des Blühenden Barock, und Ulrich Krüger, Direktor der Schlossverwaltung, sehen das hochkarätige Event immer wieder gern. „Oldtimer freunde sind auch Freunde unseres Barockgartens“, lobte Volker Kugel die Rücksichtnahme der Automobilisten. Die Besucher freuen sich an den liebevoll restaurierten Fahrzeugen, die ein Stück Geschichte abbilden und ihre Geschichten erzählen. So stellt der Wettbewerb in jedem Jahr einen Höhepunkt im Terminkalender der Stadt dar, der Tausende Menschen in den Schlosspark zieht. Beim Gesellschaftsabend am Samstag richtete Baden-Württembergs Stellvertretender Ministerpräsident und Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll MdL die Grüße der Landesregierung an die Teilnehmer, verbunden mit der Hoffnung, dass jetzt eine Wende und ein wirtschaftlicher Wieder-Aufschwung auch für die Automobilbranche bevorstehe. Auch Jutta Benz, Urenkelin des Automobil-Erfinders Carl Benz, war eingeladen und setzte sich in einer kurzen Ansprache für die Würdigung der beiden Erfinder Daimler und Benz ein.

„Oldtimerbesitzer finden bei Retro Classics meets Barock immer Gleichgesinnte“, sagte Doris Mittwoch vom Oldtimerclub ASC. Sie schätzt die Veranstaltung als jährliches Highlight für ihre Clubmitglieder und Interessierte, die sich über Technikdetails austauschen und neue Freundschaften knüpfen wollen. Während beim Deutschen Automobil Veteranen Club DAVC der Wunsch nach einer höheren Anerkennung für straßentaugliche Oldtimer im Originalzustand besteht, setzt der ADAC mit seiner Oldtimer-Abteilung einen Schwerpunkt auf die politische Interessenvertretung von Oldtimer-Besitzern in Berlin.

Clubs, Sponsoren und Partner der Veranstaltung, viele helfende Hände und Freunde, die „eben mal“ bei ihrer Oldtimerausfahrt in Ludwigsburg vorbeischauen – so ein Schweizer Club auf seiner Schwarzwald-Ausfahrt und der Besitzer des einzigartigen Ferrari 212 Export „Spider Burano“, der in den 1950ern eine Filmrolle beim Film „The Racers“ mit Kirk Douglas hatte – Retro Classics meets Barock hat viele Facetten. Die Partner der Veranstaltung, der Brillenhersteller Silhouette Deutschland, die Stuttgarter Hofbräu, der Windkraftinvestor Natenco, viele weitere Partner und seit diesem Jahr auch Mercedes-Benz mit ihren Young Classics, stehen zu diesem Event und fühlen sich beim Organisator Karl Ulrich Herrmann gut aufgehoben – ein Erfolg für die Oldtimer-Szene und die ganze Region.

Bildrechte: Retro Promotion GmbH, Renningen

Ausrichter von Retro Classics meets Barock:
Retro Promotion GmbH
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eisner@benefactum.de

 

 

Pressemitteilung Retro Classics meets Barock 7 / 2009, 15 Juni 2009

Ludwigsburg – eine Chance für die Besten
Interview mit Jury-Mitglied Siegfried Linke

Seit 25 Jahren ist Siegfried Linke Jury-Mitglied beim Pebble Beach Concours d´Élégance, dem berühmtesten Schönheitswettbewerb für Oldtimer in den USA. Seit 1950 werden am 18. Loch des Pebble Beach Golf Club bei Monterey/Kalifornien die besten Klassiker-Fahrzeuge prämiert. Der deutschstämmige Siegfried Linke hat schon tausende schöner Automobile gesehen und bewertet. Dennoch: Jedem Fahrzeug, das er anschaut, widmet er sich mit völliger Hingabe. Er sieht Details, die auch dem Oldtimer-Profi nicht unbedingt auffallen. Siegfried Linke äußert sich zum Concours d´Élégance in Ludwigsburg und zu den Voraussetzungen, einen solchen Concours zu gewinnen.

Frage: Herr Linke, wie sind Sie in die Jury des Concours d´Élégance von Ludwigsburg gekommen?

Siegfried Linke: Ein Freund, der auch mit dem Concours zu tun hat, fragte mich, ob ich in der Jury mitarbeiten wolle. Diesem Ruf bin ich gerne gefolgt, um dem Concours d´Élégance mehr Anerkennung und Publicity zu geben. Im vergangenen Jahr war ich zum ersten Mal dabei, und es hat mir so gut gefallen, dass ich auch 2009 gern wieder hierher gekommen bin.

 

Frage: Wie erleben Sie Ludwigsburg im Vergleich zu Pebble Beach?

Siegfried Linke: Den Concours d´Élégance von Pebble Beach gibt es jetzt im 59. Jahr, deshalb sollte man die beiden Wettbewerbe nicht vergleichen. Ich sehe aber einen wichtigen Punkt, den es in Deutschland meiner Meinung nach zu verändern gilt. Ein classics car, also ein klassisches Auto, ist in den USA nicht einfach ein Oldtimer, sondern ein Fahrzeug von technisch sehr guter Qualität, das seiner Zeit weit voraus war, in wenigen Exemplaren gebaut wurde und einen sehr schönen Stil hat. In Pebble Beach gehören zu dieser Kategorie nur Fahrzeuge der Baujahre 1924 bis 1948. Natürlich gibt es daneben noch weitere sehr schöne Oldtimer, die aber nach diesen Maßstäben keine Klassiker sind. Ihnen fehlt die Exzellenz, die herausragende Technik und Eleganz, die nur ganz wenige Fahrzeuge besitzen.

 

Frage: Vermissen Sie solche Fahrzeuge hier?

Siegfried Linke: Hier bei Retro Classics meets Barock gibt es solche Fahrzeuge. Sie fallen sofort auf, weil sie eben herausragende Technikbeispiele ihrer Zeit sind. Dazu gehört der „Best of Show“, der Lancia Aurelia 1952, der Lancia Astura und einige weitere. Man würde sich natürlich noch mehr solche Automobile wünschen, denn davon lebt ein Concours d´Élégance. Außerdem lädt die herrliche, perfekte Kulisse vor dem Ludwigsburger Schloss dazu ein, die besten und schönsten Automobile zu zeigen.

 

Frage: Was ist ein Concours-Fahrzeug?

Siegfried Linke: Es gibt viele schöne Oldtimer, die man bei einem solchen Concours zeigen sollte. Aber ein altes, gut erhaltenes Fahrzeug ist nicht unbedingt ein Auto, das einen Concours d´Élégance gewinnt. Ein Concours-Fahrzeug kann ich von oben, unten, rechts und links anschauen – es ist immer gleich elegant und schön. Die Linien dieser Wagen werden durch nichts unterbrochen, sie sind perfekt. Stellen Sie sich ein Automobil in Form einer Box vor: Es ist vielleicht technisch 1A, aber es ist nicht elegant. Gleichzeitig gibt es Fahrzeuge, die Erinnerungen wecken, die in großer Zahl gebaut wurden und unbedingt in die Zeit gehören. Sie sollen gezeigt werden, aber sie sind eben nicht die Schönsten.

Ein Concours-Fahrzeug muss außerdem technisch perfekt restauriert und in gutem Zustand sein. Technisch sind die deutschen Autos oft sehr gut, aber man achtet mehr auf Straßentauglichkeit und Sicherheit als auf Ästhetik. Beispielsweise verwendet man moderne Flachsicherungen statt der originalen aus Keramik – das führt zum Punktabzug. Ganz schlimm finde ich es, wenn Automobile auf Achse nach Ludwigsburg gefahren und dann verschmutzt der Jury vorgeführt werden. Es ist schön, wenn man einen Klassiker noch fährt, aber eben nicht zum Wettbewerb der schönsten Autos.

 

Frage: Originale oder restaurierte Fahrzeuge – wie stehen Sie dazu?

Siegfried Linke: In Pebble Beach gab es in den vergangenen Jahren oft überrestaurierte Fahrzeuge, die besser dastanden als das Original. Dies wird jetzt korrigiert. Falsch verchromt sieht schöner aus, wird aber jetzt als Fehler gewertet. Gute neue Gürtelreifen bekommen technisch die volle Punktzahl, aber erhalten Abzüge bei der Originalität. Außerdem gibt es jetzt auch eine Bewertung für das beste Fahrzeug im Originalzustand. In der Vergangenheit wurden manchmal gut erhaltene Klassiker auseinandergerissen und damit zerstört. Dem wollen wir entgegensteuern, zumal es nur noch ganz wenige originale Fahrzeuge gibt.

 

Frage: Ein prämiertes Fahrzeug gewinnt an Wert. Dient der Concours d´Élégance der Wertsteigerung dieser Automobile?

Siegfried Linke: Nein, auf keinen Fall. Es ist andersherum: Weil die im Concours gezeigten Fahrzeuge die besten sind, bekommen sie mehr Anerkennung und werden auch wirtschaftlich besser bewertet. Wir haben aber mit dem finanziellen Wert eines Fahrzeugs nichts am Hut. Wir bewerten unabhängig nach den Richtlinien der Fédération Internationale des Vehicules Anciens FIVA. Diese strengen Richtlinien gelten auch in Ludwigsburg als Maßstab.

Herr Linke, vielen Dank und guten Erfolg beim Pebble Beach Concours d´Élégance im August!

Bildzeile:
Siegfried Linke mit dem „Best of Show“ von Retro Classics meets Barock 2009, dem Lancia Aurelia von 1952.

 

Bildrechte: Retro Promotion GmbH, Renningen

Ausrichter von Retro Classics meets Barock:
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Pressemitteilung vom 29. April 20099
Retro Classics meets Barock – die schönsten Oldtimer in Ludwigsburg
Erstmals wird 2009 der Preis „Best of Best“ verliehen
 
Vom
11. bis 14. Juni 2009 sind die schönsten Oldtimer Deutschlands wieder zu Gast in Ludwigsburg. Besitzer automobiler Kostbarkeiten sind eingeladen, ihren Oldtimer bis zum Baujahr 1959 beim „6. Internationalen Concours d´Elégance“ von einer internationalen Jury bewerten zu lassen. Ergänzend zum Concours findet das „Festival of Classic Cars“ mit preiswürdigen Autos bis zum Baujahr 1979 statt.


Blick auf den Schlosspark Ludwigsburg mit Oldtimern bei Retro Classics meets Barock 2008.

Eine illustre Kulisse rund um das größte Barockschloss Deutschlands in Ludwigsburg und etwa 200 auf Hochglanz polierte Oldtimer – schöner kann ein Wochenende für Liebhaber wertvoller alter Automobile nicht sein. Im 300. Jubiläumsjahr der Stadt Ludwigsburg wird das Ereignis wieder viele tausend Besucher anziehen, die sich von der Eleganz und den technischen Finessen dieser Zeugnisse des Erfindergeistes beeindrucken lassen. Der Veranstalter des hochkarätigen Automobil-Events, der Verein RetroClassicCultur e. V., wird einmal mehr seiner Zielstellung gerecht, das Kulturgut Oldtimer einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Die Teilnahmebedingungen beim Concours d´Elégance: Jedes Fahrzeug kann nur einmal am Concours teilnehmen und erhält nach Zustimmung des Auswahlgremiums eine Zulassung zu diesem Wettbewerb. Es geht dabei um den „Großen Preis von Deutschland – Automobile Eleganz“, einer von weltweit nur drei Wettbewerben der A-Klasse im Rahmen des Weltverbands der Oldtimerclubs FIVA. Die zugelassenen Fahrzeuge werden von einer internationalen Jury aus Spezialisten der Bereiche Automobilgeschichte, Restaurierung und Fahrzeugtechnik, Automobildesign und Motorjournalismus nach den Regeln der FIVA bewertet. Die Jury beurteilt die Oldtimer nach historischen, technischen und ästhetischen Aspekten.

Auch wer sich den strengen FIVA-A-Regeln nicht stellen möchte oder schon einmal dabei war, kann dennoch an der Ludwigsburger Schau der schönsten Oldtimer teilnehmen: Beim „Festival of Classic Cars“ werden in den unterschiedlichsten Kategorien zahlreiche Pokale und Design-Schalen mit Motiven des Schlosses Ludwigsburg überreicht. Mehr als 100 Preise warten unter anderem auf den schönsten „Veteranen bis 1919 in unrestauriertem Zustand“, „Klassiker geschlossen 1946 bis 1959“ oder auch „Rennfahrzeuge und Sportwagen bis 1979“. Auch die Stadt Ludwigsburg und die Partner der Veranstaltung stiften verschiedene wertvolle Preise. In diesem Jahr sind als Partner die Unternehmen Silhouette, Mercedes Benz mit seinem neuen Unternehmensfeld „Young Classics“ und weitere namhafte Firmen dabei. Ein besonderes Highlight bei den Preisen: In diesem Jahr wird erstmals der „Best of Best“ aus den Gewinnern 2004 bis 2008 ermittelt.

Schon am Donnerstag, den 12. Juni, treffen die Oldtimer nach und nach im Schlosspark ein und bekommen ihre Plätze zugewiesen. Am Freitag beginnt die Jury unter ihrem Vorsitzenden Professor Peter Pfeiffer mit der Beurteilung. Professor Pfeiffer war Senior Vice President Design des Unternehmens Daimler und steht seit 2007 als Präsident dem Rat für Formgebung Deutschland vor.

Höhepunkte des Programms werden neben den Prämierungen am Samstag, 13. Juni (Verleihung der Preise Concours um 17 Uhr) und am Sonntag, 14. Juni (Verleihung der Festival-Awards um 15 Uhr) die Ausfahrten der Teilnehmer-Fahrzeuge in die Umgebung sein. Beim Gesellschaftsabend am Samstag für Teilnehmer und geladene Gäste wird eine Modenschau des Hauses Peter Hahn stilvolle Design-Akzente setzen.

Für die Öffentlichkeit gelten die normalen Eintrittspreise „Blühendes Barock“, um Zutritt zum Park mit seinen floralen und automobilen Schönheiten zu erhalten. Der Park ist täglich von 7.30 bis 20.30 Uhr geöffnet – Zeit genug, um die zahlreichen Veteranen und Youngtimer zu bestaunen und mit den Besitzern technische Details zu erörtern.

Anmeldungen zum Festival und Bewerbungen zum Concours können noch abgegeben werden. Die Teilnahme ist in diesem Jahr zum ersten Mal nenngeldfrei. Meldestelle ist der Ausrichter der Veranstaltung, die Firma Retro Promotion aus Renningen (www.retropromotion.de), Tel.: (07159) 92 78 09.

Kontakt für die Presse:
Redaktionsbüro Benefactum Gabriele Eisner, eisner@benefactum.de 

 

 

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